Bilder und Geistliche Texte
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Wochenspruch für diese Woche

Hermann Witkugel

* 20. September 1891 in Kassel

+ 15. März 1978 in Wolfhagen

 

 

Als ich Hermann Witkugel kennen lernte, war ich sechs Jahre alt. Er leitete den Kindergottesdienst in unserer Kirchengemeinde in Wolfhagen. Und ich erlebte seine Gabe, biblische Geschichten ohne didaktische Hilfsmittel interessant zu machen, den uns Kindern die Botschaft von Jesus lieb zu machen. Ein paar Jahre später erlebte ich ihn wieder im Posaunenchor. Er war unmusikalisch, aber er ließ es sich nicht nehmen, die Übungsstunden des Posaunenchores zu besuchen. Am Ende hielt er immer eine Andacht. 

Hermann Witkugels Liebe zur Posaunenmusik rührte her von seinen Begegnungen mit Pastor Johannes Kuhlo, dem Begründer der Posaunenmusik in Bethel und in Hephata bei Treysa

1964 starb Hermann Witkugels Frau. Die Ehe war kinderlos geblieben und Hermann Witkugel schickte die alte Kleidung seiner Frau nach Hephata. Beim Schleppen eines Pakates begegnete ich im als 14jähriger und bot ihm meine Hilfe an, die er dankbar annahme. Das war der Beginn einer schönen Freundschaft.

Hermann Witkuigel hatte eine bewegte Geschichte hinter sich. Er hatte die Beamtenlaufbahn aingeschlagen und war über das Regierungspräsidium in Kassel in Ziegenhain als Kreissekretär eingesetzt. Kreissekretär, das kann man mit der heutigen Nomenklatur nicht gleichsetzen. In den 1930er Jahren war Kreissekretär der leitende Beamte der staatlichen Abteilung des Landratsamtes. 

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© Günther Dreisbach