Bilder und Geistliche Texte
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Wochenspruch für diese Woche

Sankt Andreas Wettesingen

Die Wettesinger Kirche St. Andreas wird zum ersten Mal 1252 erwähnt und weist eine im Umkreis von 100 Kilometern einmalige Sandsteineindeckung auf. Der Turm, das älteste erhaltene Gebäude im Wolfhager Land, ist ein Wehrturm mit Schießscharten. Die Gewölbe und Wände des Chorraumes sind mit einer spätgotischen Ausmalung aus dem Jahre 1485 versehen, an den Schiffseiten Vorhangmalerei, im Altarraum Kreuz mit zwei Lanzen und Symbole der Apostel Matthäus, Markus, Lukas und Johannes und Wappen der Patronatsherr von Calenberg. Die KANZEL besteht aus Sandstein mit alter Ölfarbenfassung. An den Brüstungsseiten befinden sich ein flaches Relief des Calenberger Wappens und gemalte Darstellungen von Aposteln und Evangelisten. Rechts unterhalb der Kanzel befindet sich das Wandgrab für Veronika geb. von Boyneburg.

 

Die ORGEL (Schleifladen, mechanische Traktur) stammt aus dem Jahr 1785 und verfügt über 15 klingende Register.

 

Das 1991 von Jakobus Klonk geschaffene ALTARFENSTER stellt das Thema »Hoffnung« als Auferstehungsmotiv dar.

 

Eine interessante Geschichte gibt es zum TAUFSTEIN. Er wurde gestiftet von Pfarrer Henrikus Krebs (1546-1600). Krebs hat den Thonius Baake mit einer Axt erschlagen, woraufhin dieser von einem Bauern wenige Tage später mit einer Mistgabel erstochen wurde.

 

aus »Komm mal rüber ...!«

Tag der Kirchen im Wolfhager Land 2012

Ev. Kirchenkreis Wolfhagen

und

Pfarrergeschichte des Kirchenkreises Wolfhagen

von den Anfängen bis 1968

N.G-Elwert, Marburg 1975

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© Günther Dreisbach