Bilder und Geistliche Texte
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Wochenspruch für diese Woche

Dorfkirche Nothfelden

Mitten im Ortskern steht die Nothfelder Kirche, eine romanische Chorturmkirche. Altar, Kanzel und Empore werden dem 17. Jahrhundert zugerechnet. Der Orgelprospekt, hinter dem ein erneuertes Werk erklingt, ist vermutlich um 1750 entstanden. Im Jahr 1751 erhielt die Kirche, was Fenster und Innenraumgestaltung angeht, ihr heutiges Aussehen. In der Glockenstube des Kirchturms sind zwei Glocken, die eine wurde 1696 gegossen, die andere 1952.

 

Die Instabilität der Decke der Kirche trat zu Tage, als im Oktober 2004 etwa zwei Quadratmeter der Wickelbohlenfüllung herausbrachen und in den Altarraum stürzten. Daraufhin wurde der gesamte Deckenaufbau entfernt und nach alten Vorbild in Eigenleistung neu angefertigt (sogenannte Wickelbohlen) und eingebaut. Das Ausmalungskonzept orientiert sich an dem, was bereit in der ersten Hälfte des 20. Jh. zu sehen war.

 

Das Fenster im Chor der Kirche, im Jahr 1991 von E. J. Klonk aus Kassel geschaffen. In den Jahren 2009 und 2011 hat die Gemeinde mit Hilfe des »Förderverein Kirche Nothfelden« zwei Werkstücke angeschafft, Unikate, die im Chorraum Funktion haben und zur barocken Kanzel und dem Altar in Beziehung stehen: ein Taufstein und ein Lesepult. Beide wurden entworfen in moderner, reduzierter Formensprache unter Verwendung der Werkstoffe Sandstein und Cortenstahl.

 

Der Prospekt der Nothfelder ORGEL stammt aus dem Jahr 1750 (Dr. Großmann). 1912 erhielt die Kirche unter Verwendung des alten Prospekts eine neue, pneumatische Orgel, die zweimanualig war und mit ihren elf Registern und den damals üblichen zahlreichen Spielhilfen wie z. B. Unter- und Oberoktavkoppeln über eine bemerkenswerte Klangfülle verfügte. Größere Schäden an den Trakturen und starker Holzwurmbefall waren die Gründe für einen Neubau, der 1982 durch die Firma Karl Lötzerich (Ippinghausen) durchgeführt wurde. Die Orgel hat heute lediglich acht Register: Prinzipal 8‘, Gedackt 8‘, Salicional 8‘, Prinzipal 4‘, Dolceflöte 4‘, Prinzipal 2‘, Mixtur 3-fach, Subbass 16‘ und eine Pedalkoppel. Manual: C – g‘‘‘, Pedal C – d‘.

aus »Komm mal rüber ...!«

Tag der Kirchen im Wolfhager Land 2012 und »Klangreise 2002/2003«

Ev. Kirchenkreis Wolfhagen

 

 

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© Günther Dreisbach