Bilder und Geistliche Texte
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Wochenspruch für diese Woche

Klosterkirche Merxhausen

Die erste urkundliche Erwähnung von Merxhausen liegt im Jahr 1511. Bereits 1213 wurde ein Augustinerkloster gegründet, zunächst als Frauenkloster, später dann als Männerkloster geführt. 1533 wurde im Zug der Reformation das Kloster durch Landgraf Philipp in ein Hospital umgewandelt, das zur Aufnahme armer Kranker aus der Landbevölkerung bestimmt war. Erst 1929 wurde es eine »Landesheilanstalt« und beherbergt heute die »Klinik für Psychotherapie Merxhausen«. Im Jahr 1983 wurde das 450-järige Bestehen des Hospitals gefeiert, bei dem zum ersten Mal die »Klosterspiele Merxhausen« auftraten.

 

Die Klosterkirche aus dem Jahr 1256 wurde 1971 umfassend renoviert. Heute ist sie ein Ort des gemeinsamen Gottesdienstes für Patienten der Klinik und der Mitglieder der örtlichen Kirchengemeinde. Von der ursprünglich ganz mit Malereien ausgeschmückten Kirche ist nur noch das Kruzifix im östlichen Chorfenster erhalten.

 

Die ORGEL wurde im Jahr 1971 von der Firma Rudolf Böhm (Gotha) erbaut und steht auf einem Podest an der Westwand der Kirche. Sie ist eine mechanische Schleifladenorgel und auch die Registratur ist mechanisch. Die Orgel besitzt fünf Manualregister: Gedackt 8‘, Prinzipal 4‘ im Prospekt, Rohrflöte 4‘, Schwiegel 2‘ und Scharff 3-fach, sowie zwei Pedalregister: Subbass 16‘, Nachthorn 4‘ und eine Pedalkoppel. Die Tastenumfänge entsprechen der heutigen Norm und reichen von C bis g‘‘‘ und im Pedal von C bis f‘.

 

aus »Komm mal rüber ...!«

Tag der Kirchen im Wolfhager Land 2012 und »Klangreise 2002/2003

Ev. Kirchenkreis Wolfhagen

 

 

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© Günther Dreisbach