Bilder und Geistliche Texte
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Wochenspruch für diese Woche

Dorfkirche Ippinghausen

Die evangelisch-reformierte Kirche zu Ippinghausen wurde 1772 erbaut und ist mit eines der ältesten Gebäude des Ortes. Sie ist eine barocke Saalkirche, auf regelmäßigem Rechteck erbaut. Es ist ein Sandsteinbau aus großen Quadern, breit gefugt mit Werksteinkanten sowie nördlich und südlich angebrachten Sandsteinpfeilern.

 

Über dem Südportal befindet sich eine lateinische Bauinschrift mit dem Datum 14. Juli 1772, eine Tafel mit spiegelbildlichem Monogramm »FL«, rechts und links ein Sechsstern mit Rosette, darüber die von Löwen erhaltene Landgrafenkrone mit der Zahl 1772. Auch die Wetterfahne trägt die Zahl 1772.

 

Die Kirche selbst ist ein Raum mit schlicht strukturierter Voutendecke. Der Altar aus dem Jahr 1773 hat Tischform und ist reich verziert. Die Holzkanzel stammt aus dem Jahr 1650 und hat zuvor schon in einer kleinen Kirche gestanden. Abendmahlsgeräte stammen aus den Jahren 1658, 1731 und 1754. Renoviert wurde die Kirche 1973, versehen mit neuem Gestühl, elektrischer Heizung, Beleuchtung und zwei neu verglasten Fenstern. Die Kirchturmuhr ist um 1900 gebaut und muss alle sechs Tage aufgezogen werden. Das Geläut besteht aus drei Glocken und läutet seit 1963 automatisch.

 

1979 wurde die ORGEL durch ein neues Werk ersetzt, Karl Lötzerich baute das Werk für seine Heimatgemeinde und spendete zusätzlich dafür ein Rückpositiv, dessen Prospekt die äußere Gestalt des alten Hauptwerkprospektes aufnimmt. Die Kirchengemeinde Ippinghausen erhielt somit ein stattliches Orgelwerk, das außer für den gottesdienstlichen Gebrauch vielerlei Möglichkeiten zur Wiedergabe konzertanter Orgelmusik bietet.

 

Es hat folgende Disposition:

Hauptwerk: Prinzipal 8‘, Doppelgedackt 8‘, Flöte 4‘, Waldflöte 2‘, Mixtur 4-fach, Trompete 8‘.

Rückpositiv: Gedackt 8‘, Rohrflöte 4‘, Prinzipal 2‘, Quinte 1 1/3‘, Krummhorn 8‘.

Pedal: Subbass 16‘, Oktavbass 8‘, Choralbass 4‘; 3 Koppeln.

aus »Komm mal rüber ...!«

Tag der Kirchen im Wolfhager Land 2012

Ev. Kirchenkreis Wolfhagen

 

 

 

 

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© Günther Dreisbach