Bilder und Geistliche Texte
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Wochenspruch für diese Woche

Dorfkirche Dörnberg

Der mittelalterliche Wehrturm, das quadratische Schiff über regelmäßigem Rechteck in der Anlage ist gleichzeitig mit dem Turm gebaut. Der quadratische Ostchor ist spätgotisch. Vom ursprünglich romanischen Bau sind Turm und Teile des Schiffsmauerwerkes erhalten.

 

Die Wandmalereien im Chor (Secco-Malereien) entstanden Anfang des 16. Jahrhunderts. Die Malereien bauen sich in drei Zonen auf. An der Ostseite wird augenfällig der Vorhang durch eine flache Bogennische unterbrochen. Hierin in der Mitte eine Teufelsfigur, gelb mit brauner Umrisszeichnung, in den Händen eine dreischneidige Sense, auf dem Rücken eine Kiepe, in dieser eine kleine Menschengestalt mit einem Dudelsack. In der zweiten Ebene finden sich die Apostel mit dem Credo als Spruchband. Auf der dritten Ebene Darstellungen von Heiligen und Engeln mit Spruchbändern. An der Decke ein außergewöhnliches Kreuzrippengewölbe mit figürlichen Schlusssteinen. Zwei besondere Darstellungen der heiligen Elisabeth.

 

Im Inneren des Chorraumes findet sich ein technisch äußerst raffiniertes Sterngewölbe in Form eines doppelten achtstrahligen Sterns. Die komplizierte Wölbungstechnik des Sterngewölbes, ebenso wie die des Netzgewölbes, lässt sich in der späten Gotik beobachten. Elisabeth ist mit einem Schlussstein und mit einem Bild zu entdecken und zeigt, welche große Bedeutung sie hatte. Die heilige Barbara verweist auf den Bergbau, der in der Gegend betrieben wurde. Sie findet sich an zentraler Stelle mit einem Buch und einem Palmzweig und deutet auf ihr Martyrium.

 

aus »Komm mal rüber ...!«

Tag der Kirchen im Wolfhager Land 2012

Ev. Kirchenkreis Wolfhagen

 

 

 

 

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© Günther Dreisbach