Bilder und Geistliche Texte
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Wochenspruch für diese Woche

Dorfkirche Burghasungen

Auf dem Burghasungen Berg sind heute noch Überreste des damaligen »Kloster Hasungen« zu sehen, das im Jahr 1074 geweiht wurde. Nachdem Hessen evangelisch wurde, wurde das Kloster im Jahr 1527 aufgelöst. Zunächst hielten die Burghasunger ihre Gottesdienste in der Klosterkirche ab. 1795 wurde beschlossen, eine neue Kirche zu bauen.

 

Die neue Kirche ist eine sogenannte Saalkirche, sehr schlicht und geräumig. 1965 wurde der Innenraum völlig neu gestaltet, ein neuer Altar sowie eine neue Kanzel wurden erstellt. 1999 wurden leider Fäulisschäden in großem Umfang entdeckt. Daraufhin musste die Kirche für über 700.000 DM saniert werden. Im Jahr 2000 wurde das 200jährige Jubiläum mit dem Aufsetzen der erneuerten Turmzier begangen. Ab Frühjahr 2001 konnte in der renovierten Kirche wieder Gottesdienst gefeiert werden. Seitdem erstrahlt sie wieder in neuem, altem, streng reformiertem Glanz.

 

Die ORGEL wurde im Jahr 1860 von der Firma Gustav Wilhelm (Kassel) als vollmechanisches Werk gebaut. Nachdem der Kirchenvorstand 1952 feststellen musste, dass »... inzwischen unsere Orgel noch weiter verfallen ist und demnächst wohl ganz stillgelegt werden muss ...«, erfolgte 1965 eine erste größere Reparatur durch die Firma Lötzerich (Ippinghausen) und eine weitere vor ca. 20 Jahren, bei der u. a. das Pedal erneuert wurde.

 

Die Orgel hat zehn Register: Hohlflöte 8‘, Gambe 8‘ Gedackt 8‘, Prinzipal 4‘, Gemshorn 4‘, Quinte 2 2/3‘, Oktave 2‘, Mixtur 3-fach, Subbass 16‘, Oktavbass 8‘ und eine Pedalkoppel. Der Manualumfang reicht von C bis f‘‘‘, der des Pedals von C bis c‘.

aus »Komm mal rüber ...!«

Tag der Kirchen im Wolfhager Land 2012 und »Klangreise 2002/2003«

Ev. Kirchenkreis Wolfhagen

 

 

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© Günther Dreisbach