Bilder und Geistliche Texte
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Wochenspruch für diese Woche

Dorfkirche Altenhasungen

Mitten im historischen Ortskern steht die Kirche. Im markanten Wehrturm mit achtseitigem Spitzhelm und vier Wehrerkern an den Ecken tut die älteste Glocke der Region (um 1300), die wahrscheinlich aus der ehemaligen Kirche zu Schützeberg stammt, bis heute ihren Dienst. Das Kirchenschiff erhielt seine jetzige äußere Gestalt im Jahr 1740. Die barocke Sandsteinkanzel stammt aus dem Vorgängerbau. Im Jahr 1966 wurde der Innenraum der Kirche völlig umgestaltet.

 

Im Jahr 2006 war der schlechte Zustand des Aufbaus der gewölbten Kirchendecke festgestellt worden. Daraufhin wurde die Decke von Grund auf erneuert. Der Chorraum wurde neu gestaltet. Eine Holzverkleidung gibt den Rahmen. Altar und Lesepult sowie ein Schalldeckel, der nun die alte Kanzel aus dem Jahr 1702 beschirmt, wurden aus Eichenholz gefertigt. Im Oktober 2008 konnte diese Renovierung, zu der Eigenleistungen in erheblichem Umfang beigetragen haben, abgeschlossen werden. Seitdem ist die Kirche an jedem Tag geöffnet.

 

An der westlichen Außenwand des Kirchenschiffes befindet sich ein bemerkenswertes Zeugnis frühromanischer Steinmetzkunst. Ein TÜRSTURZRELIEF, Fachbegriff »Tympanon«, zeigt Sonne und Mond über dem Kreuz, darunter Tiergestalten. Zu vielen Deutungsversuchen hat dieses alte Werkstück herausgefordert. Einleuchtend ist der Bezug zum 42. Psalm, in dem es heißt: »Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.« Das archaisch wirkende Relief aus Sandstein sollte man gesehen haben, wenn man Altenhasungen besucht.

aus »Komm mal rüber ...!«

Tag der Kirchen im Wolfhager Land 2012

Ev. Kirchenkreis Wolfhagen

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© Günther Dreisbach