Bilder und Geistliche Texte
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Wochenspruch für diese Woche

Die Kanzel

Die neugotische Kanzel stammt offenbar aus der Zeit des Umbaus der Stadtkirche 1860-66. Wegen der damals eingebauten Emporen wurde sie wohl so hoch angebracht. Durch die Kanzel wurde die Basis des südlichen Choreckpfeilers zerstört.

 

Wie auch der Altar und das Lesepult wird die Kanzel mit einem schlichten Antependium in der Farbe der jeweiligen Kirchenjahreszeit geschmückt.

Den Zeiten und Festtagen des Kirchenjahres entsprechen die liturgischen Farben. Weiß als Symbol des Lichtes (an Ostern, Weihnachten und an den übrigen Christusfesten), violett als Frabe der Buße und der Bereitung vor den hohen Festen (Passionszeit, Adventszeit, Buß- und Bettag), rot als Farbe des Pfingstfeuers und der durch das Blut der Märtyrer ausgebreiteten Kirche (Pfingsten, Gedenktage der Kirche, Konfirmation), grün als Farbe der aufgehenden Saat (Epiphaniaszeit, Vorfastenzeit und Trinitatiszeit) und schwarz als Zeichen der Trauer (Karfreitag). - Schwarze Antependien gibt es in der Stadtkirche nicht. Am Karfreitag werden die Antependien von Altar, Lesepult und Kanzel entfernt. Auf dem Altar bleiben Kreuz, Bibel und Kerzen. An das Kreuz wird eine Dornenkrone geheftet.

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© Günther Dreisbach